Barfußweg zur Grätzelbelebung in Wien-Alsergrund
Erlebnis für die Fußsohlen und bewusste Fortbewegung in der Schwarzspanierstraße und der Garnisongasse
Vom Mitte Juli bis Ende August finden zahlreiche Aktivitäten zur Gestaltung und Belebung des Grätzels rund um die Schwarzspanierstraße und die Garnisongasse im 9. Wiener Gemeindebezirk statt.
Zentrales Element ist ein Barfußweg aus alten, mit verschiedenen Materialien gefüllten Autoreifen, z.B. Sand, Rindenmulch oder Kies. Die BesucherInnen sind eingeladen, den Weg barfuß zu beschreiten und dadurch ganz ungewohnte Sinneseindrücke über die Fußsohlen aufzunehmen.
Der Barfußweg lädt ein zum Verweilen, zum langsamer und bewusster Gehen. Er zeigt eine Alternative zur sonstigen Hetze auf und macht gleichzeitig auf die belastende Verkehrssituation in der Schwarzspanierstraße aufmerksam.
Gemeinsam mit einer Reihe weiterer geplanter Aktivitäten zeigt er auf, wie man sozial-ökologische Themen und nachhaltigen Ressourceneinsatz in den Alltag integrieren kann.
Das künstlerische Projekt “Barfußweg” entstand im Rahmen einer Projektgruppe der AGENDA 21 am Alsergrund. Die Gruppe besteht aus mehren kleinen Betrieben und Einzelpersonen, die in den Bereichen verantwortungsvoller Konsum, Soziales und künstlerisches Schaffen tätig sind.
Unter : Allgemein am 13. Juli 2007 |
Ich find’s nicht wirklich sinnvoll, diesen Barfußweg mitten an einer stark befahrenen Kreuzung und noch dazu neben einer Baustelle anzulegen. Ich denke nicht, dass Sie garantieren können, dass da nicht in dem einen oder anderen Reifen Bausand oder gar Schlimmeres landet.
Außerdem wird’s viele Hundebesitzer freuen, dass die Tierchen auch mal in anderem Umfeld ihre Haufen verrichten können …
Und ganz zu schweigen von den Parkplätzen, die in dem Grätzel immer weniger werden!
Und ich find dieses künstlerische Projekt symphatisch.
Is ja eh nur eineinhalb Monate, mein Gott. Sinnvoll oder nicht.
Schön ist es, ist einmal was anderes.
Da hab ich doch lieber “parkende Reifen”, die origineller anzusehen sind als parkende Autos. Sind sowieso viel zu viele unterwegs…
Die Hunderbesitzer werden doch soweit mitdenken können, dass sie ihre Hunzis gar nicht erst dort ausführen zum Äußerln. Außerdem gibts ja das Sacki, sollte doch mal was Schlimmeres passieren…
…und außerdem könnte ja immer etwas unvorhergesehens passieren, wenn unvorhergesehenes gemacht wird!
am besten also, ja nie irgendwas ungewohntes/neues machen - könnte womöglich zum überdenken des bestehenden anregen…
BRAVO BARFUßWEG!
(meine kinder waren übigens die wahrscheinlich letzten, die den so schrecklich verseuchten 9. bezirk barfuß durchkreuzt und -quert haben - weiß gar nicht, wieso sie inzwischen erwachsen, gesund und selbstständig denkend geworden sind)
Die Aktion kann man begrüßen, aber nicht an einer belebten Straße, gleich neben einer Baustelle. Hätten die Verantwortlichen da nicht ein Bißchen nachdenken können und die Aktion in den Park vor der Nationalbank, in den Campus oder in den Votivpark verlegen können? Da könnte man gleich das Gras unter den Füßen spüren . Interesse besteht ja fast keines, wie wir täglich beobachten können. Es werden dadurch nur den Geschäftsleuten wertvolle und fehlende Parkplätze weggenommen. Wo sollen unsere (Med. Fachgeschäft), manchmals gehbeinderte Kunden parken? Auf der einen Seite sind wir seit Jahren durch eine Baustelle genervt und jetzt die Autoreifen! Vieleicht denkt man das nächste Mal etwas nach oder befragt die Geschäftsleute, die das so einfach hinnehmen müssen.
Wieder einmal eine “grüne” Schnapsidee! Hauptsache, es wurden wieder einmal Parkplätze vergeudet. Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber im Votivpark wäre dafür Platz genug gewesen - oder auch am “Asphaltprüfgelände” Bauernfeldplatz
ich laufe für mein leben gerne barfuss!
der weg sorgt im 9. für bewusstsein! - und das zählt!!!!!
aber in der grossstadt wien - die ein euronovum bzgl. hundes. pro einwohner ist - lieber nicht!
ich wohne bei baden und da kann man auch in der stadt barfussgehen ohne in hundes. und co zu steigen!
ich war vor einem jahr in neuseeland und da laufen viele leute barfuss in der stadt !
bei uns wird man nur ausgerichtet wenn man sich frei fühlen will!
ist mir aber “wurst” wie der wiener meint -hauptsache frei von schuhen bis dere erst schee kommt.
WER LUST HAT MIT MIR EINMAL IM WIENERWALD EINE BARFUSSWANDERUNG ZU MACHEN SCHREIBT AN:
amliebstenbarfuss@gmail.com
Gruss andi